Zinsen-Kreditrechner.de


Bausparvertrag Vergleich

Für viele Verbraucher ist der klassische Bausparvertrag immer noch ein geschätztes und zuverlässiges Produkt zur Abrundung der Immobilien-Finanzierung und um Geld anzulegen. Der Bausparer ist beim Erwerb einer Immobilie oder dem Bau eines Hauses kaum wegzudenken und auf Grund der vielen Möglichkeiten an Bauspartarifen, offeriert er auch Sparern eine attraktive Geldanlage. Ein Bausparvertrag Vergleich hilft ein passendes Angebot zu finden, das auch zu den persönlichen Belangen und Zielen des Konsumenten passt. Im Bausparer Vergleich lassen sich online die unterschiedlichen Bauspartarife, Darlehenszinsen und Guthabenzinsen der verschiedenen Bausparkassen einfach und gut miteinander vergleichen.

Wieso ist ein Bausparvertrag-Vergleich sinnvoll?

Bei einem Bausparer handelt es sich um ein facettenreiches Finanzprodukt. Mit der Unterstützung von einem Bausparvertrag Vergleich hat man die Möglichkeit, diverse Bauspar-Angebote von verschiedenen Bausparkassen schnell und unkompliziert online zu vergleichen. Dies ist eine enorme Erleichterung, denn der Verbraucher muss somit nicht selbst jede Internetseite der einzelnen Anbieter besuchen, um die einzelnen Details der Tarife, die aktuellen Zinssätze sowie weitere Leistungen beurteilen zu können. Der Bausparer-Vergleich offeriert dem Nutzer die Auswahl verschiedener Bausparziele, der Verbraucher bekommt somit nur die Bausparangebote für den gewünschten Verwendungszweck angezeigt. Möchte man also mit dem Bausparvertrag sparen und als Geldanlage mit sicherer und rentabler Spareinlage mit garantierter Verzinsung nutzen, braucht man nur die jeweilige Filtermöglichkeit auswählen und bekommt die gewünschten Bausparangebote angezeigt. Wer zum Beispiel das Bauspardarlehen in Anspruch nehmen möchte, kann im Vergleich ebenso die entsprechende Option auswählen.

Welche Sparziele lassen sich einem Bausparvertrag umsetzen?

  • Grundstock für Bauvorhaben
  • Zur mittelfristigen Anlage des Geldes (Guthabenzinsen)
  • Kapitalstock für erforderliche Renovierungen
  • Kapitalstock für notwendige Sanierungen
  • Nutzung der vermögenswirksamen Leistungen
  • Nutzung steuerlicher Vorteile

Was versteht man unter einem Bausparvertrag?

Bei einem Bausparvertrag handelt es sich um einen Sparvertrag, welcher dem Bausparkunden ein günstiges Immobilien-Darlehen auch ohne eigene Finanzmittel ermöglicht. Der Bausparer besteht aus einem Sparplan und einem Immobilien-Darlehen. Der Bausparvertrag ermöglicht dem Verbraucher Geld anzusparen und später dafür einen zinsgünstigen Immobilienkredit zu bekommen, um sich damit Wohneigentum zu finanzieren. Dazu wird eine Summe festgelegt, die zur Finanzierung der Immobilie verwendet wird. Davon müssen etwa dreissig bis fünfzig Prozent selbst eingespart werden. Der restliche Betrag wird als Bauspardarlehen ausgezahlt. Ein Bausparvertrag ist sozusagen ein kombiniertes Finanzprodukt, mit dem man auf der einen Seite Sparen kann und auf der anderen Seite eine günstige Finanzierung für ein Immobilienobjekt erhält. Das Wort Bausparvertrag setzt sich auch aus den beiden grundlegenden Bestandteilen des Vorhabens Bauen und Sparen zusammen.

Wie lässt sich der Bausparvertrag verwenden?

A. Der klassische Bausparvertrag für die Immobilien-Finanzierung

Für den ursprünglichen Gedanken des Bausparvertrages Bauen und Sparen wird dieses vielseitige Finanzprodukt auch heute noch überwiegend genutzt. Sowohl zur Finanzierung für Bauvorhaben, Renovierungsvorhaben von Mietern oder Eigentümern, den Erwerb einer Eigentumswohnung oder der Sanierung eines Immobilienobjektes wird der Bausparer immer noch sehr gerne verwendet. Mit dem klassischen Bauspar-Vertrag wird zunächst das Eigenkapital angespart und später das zinsgünstige Darlehen für die Finanzierung des Immobilienvorhabens genutzt. Bausparkassen offerieren zum klassischen Bauspar-Angebot auch kombinierte Produkte von Bausparvertrag und einer Baufinanzierung. Damit lassen sich Wohnwünsche auch sofort in die Realität umsetzen. Günstige Darlehenszinsen lassen sich auf diese Weise sofort und im Voraus sichern.

B. Der Bausparvertrag zum Sparen

Wer auf das Darlehen verzichtet, kann den Bausparvertrag auch als sichere und rentable Spareinlage mit garantierter Verzinsung nutzen. Unter Berücksichtigung bestimmter Sperrfristen, wird der Bausparvertrag auch sehr gerne als interessante Geldanlage verwendet. Die Sparraten werden mit den Guthabenzinsen verzinst und ist der Vertrag dann zuteilungsreif, kann man sich das gesamte Sparguthaben inklusive der Zinsgutschriften auszahlen lassen. Der Bausparer muss für diesen Zweck nicht einmal gekündigt werden, da die Nutzung der Auszahlung des Guthabens eine der regulären Varianten ist. Die vielseitigen Möglichkeiten in der Verwendung des Bausparens machen dieses Finanzprodukt so attraktiv, da es sowohl zum Zweck der Finanzierung wie auch zum Sparen als Geldanlage punktet.

C. Der Bausparvertrag zur Vorsorge für das Alter

Ein Bausparvertrag lässt sich auch gut zur Altervorsorge einsetzen. Denn es besteht die Möglichkeit die staatliche Riesterförderung in den Bausparer zu integrieren. So lässt sich Wohn-Riester für die Finanzierung von Wohneigentum nutzen. Allerdings muss der Bauspar-Vertrag gewisse Anforderungen erfüllen, um die Riester-Förderung zu erhalten. Viele Anbieter haben meistens mindestens ein Produkt im Angebot, das riestermässig nutzen lässt. In einem Bausparvertrag-Vergleich lassen sich diese Bausparangebote ebenso finden.

D. Der Bausparvertrag als Geschenk

Das vielseitige Finanzprodukt Bausparvertrag wird auch gerne als Geschenk für die Zukunft der Kinder und Enkel angelegt. Dafür gibt es spezielle Tarife mit Boni für Kinder und Jungendliche. Da niemand die künftigen Wünsche der Kinder vorhersagen kann, sind diese Tarife auch sehr flexibel angelegt. Deshalb sind verschiedene Möglichkeiten zur Anpassung auch noch nach Abschluss des Vertrages machbar. Der Bonus für Jungendlicher wird meistens bis zu einem Alter von fünfundzwanzig Jahren gewährt.

Was für Vorteile bietet Bausparen?

  • Verschiedene Bauspartarife
  • Attraktive Guthabenzinsen
  • Günstige Darlehenszinsen
  • Förderungen vom Staat
  • Freie Verwendung des Guthabens nach Sperrfrist
  • Garantierter Zins
  • Flexible Gestaltung der Raten
  • Zu jeder Zeit Sondertilgungen möglich

1. Für jedes Bausparziel den passenden Bauspartarif

Der Kunde hat beim Bausparen zunächst den Vorteil der freien Auswahl des Tarifs. Die zahlreichen Bausparkassen bieten eine grosse Auswahl an verschiedenen Tarifmöglichkeiten. So kann der Bausparkunde zum Beispiel wählen, ob er mit dem Finanzprodukt lieber nur sparen möchte oder das Bauspardarlehen zu günstigen Zinsen in Anspruch nehmen möchte. Bei dem vielfältigen Bausparangebot am Markt, ist der kostenlose online Bausparvertrag-Vergleich ein ideales Hilfsmittel, um sich einen Überblick zu den unterschiedlichen Tarifen zu verschaffen.

2. Attraktive Guthabenzinsen für Sparer

In der Ansparphase bespart der Kunde das Bausparkonto, dafür bekommt er für die Laufzeit den vereinbarten Guthabenzins. Dieser ist von den Veränderungen am Kapitalmarkt vollkommen unabhängig, was das Bausparen ebenfalls sehr attraktiv macht. Sowohl die vertraglich vereinbarten Guthabenzinsen wie auch die Darlehenszinsen bleiben während der Vertragslaufzeit fix. Flexibel ist man hingegen bei der Vereinbarung, wie hoch die Sparrate sein soll, wie auch bei der Möglichkeit für eine bestimmte Zeit keine Spareinlagen zu zahlen. Dabei kommt es ganz darauf an, ob das Sparen oder die Finanzierung beim Bausparvertrag im Vordergrund steht und der entsprechende Bauspartarif dazu ausgewählt wird. Wer den Bausparer nur zur Geldanlage nutzen möchte, bekommt oft höhere Zinsen für das Sparguthaben angeboten.

3. Günstige Darlehenszinsen fürs Bausparen

Genauso wie Banken, fordern auch Bausparkassen für das Verleihen von Geld Zinsen. Nutzt man ein Bauspardarlehen, ist dieses zum Beispiel für die Finanzierung von Wohneigentum gebunden. Schliesst man einen Bausparvertrag zur Verwirklichung seines Immobilientraums ab, sollte man bei einem Bausparer Vergleich ein ganz besonders Augenmerk auf günstige Darlehenszinsen legen.

4. Pluspunkt Staatliche Förderungen

Generell wird das Bausparen vom Staat subventioniert. Unter bestimmten Voraussetzungen können Bausparkunden einmal im Jahr die Wohnungsbauprämie (WoP) erhalten. Diese Förderung ist an einen sogenannten wohnwirtschaftlichen Zweck gebunden. Dazu gibt allerdings eine Ausnahme für junge Sparer unter dem fünfundzwanzigsten Lebensjahr, diese dürfen die WoP einmalig nach freier Wahl nutzen, wie zum Beispiel eine Urlaubsreise oder den Erwerb eines Fahrzeuges. Weiterhin können Firmen freiwillige vermögenswirksame Leistungen an ihre Arbeitnehmer bezahlen. Diese müssen direkt auf das Bausparkonto eingezahlt werden, da sie nur zum Zweck der Vermögensanlage sind und somit auch das Bausparguthaben des Bausparers vermehren können. Nur Arbeitnehmer die eine vermögenswirksame Leistung bekommen, sind dazu berechtigt, zudem auch die Arbeitnehmersparzulage zu beantragen und sich dadurch eine weitere staatliche Förderung für das Bausparen zu sichern.

5. Freie Verwendung des Sparguthabens

Die Vorgaben zur Verwendung des Guthabens sind bei einem Bausparvertrag für den Sparer vorteilhaft geregelt. Nach Ablauf einer Sperrfrist von sieben Jahren, ist der Kunde dazu berechtigt, das eingezahlte Sparguthaben zur freien Verwendung zu nutzen. Ist diese siebenjährige Frist abgelaufen, muss der Bausparkunde das eingezahlte Guthaben nicht für ein Immobilienvorhaben verwenden, sondern darf das Geld für jeden beliebigen Zweck wie zum Beispiel den Kauf von neuem Mobilar oder eine Reise ausgeben. Bei dieser Verwendung nutzen Bausparkunden einen Bausparvertrag bevorzugt zur Geldanlage als zur Immobilien-Finanzierung.

6. Garantierter Zinssatz

Mit Abschluss des Bausparvertrages werden auch die Guthabenzinsen und die Darlehenszinsen festgeschrieben. Eine Änderung der vertraglich vereinbarten Zinssätze ist nicht mehr möglich. Dies betrifft natürlich auch die Zinsen für das Bauspar-Darlehen, das unter Umständen erst viele Jahre später beansprucht wird. Vor allem in Zeiten von niedrigen Darlehenszinsen lassen sich mit einem Bausparvertrag günstige Zinsen für die Zukunft sichern und verschafft dem Bausparkunden somit später auch eine gute monetäre Planbarkeit.

7. Flexible Gestaltung der Raten

Für die Ansparphase kann der Bausparkunde ganz flexibel entscheiden, in welcher Höhe die Sparraten sein sollen. Der Sparer kann auch festlegen, ob die Raten für das Ansparen in festen monatlichen Beträgen von seinem Konto abgebucht werden, oder ob er lieber unregelmässige Sparbeträge auf das Bausparkonto einzahlen möchte. Kann der Kunde den Bausparer wegen eines monetären Engpasses einmal nicht besparen, besteht auch die Möglichkeit, die Einzahlungen ganz auszusetzen. So flexibel ist wohl fast kein anderes Sparprodukt. Will der Sparer aber das Mindest-Sparguthaben erreichen, so raten Bausparkassen zu einer regelmässigen monatlichen Einzahlung auf das Bausparkonto. Weiterhin hat der Kunde innerhalb der Ansparphase die Möglichkeit den Bausparvertrag ohne Probleme zu kündigen. Jedoch können durch eine zu frühe Kündigung, bereits bezahlte staatliche Fördermittel verloren gehen, denn die Zahlung von staatlichen Zuschüssen ist mit bestimmten Sperrfristen gekoppelt.

8. Sondertilgungen jederzeit möglich

Während der Rückzahlung des Darlehens kann der Bausparkunde zu jeder Zeit Sondertilgungen machen. Diese Option bietet dem Darlehensnehmer die Möglichkeit, das Darlehen schneller zu tilgen, ohne dafür eine Strafgebühr (Vorfälligkeitsentschädigung) zahlen zu müssen.

Wie funktioniert ein Bausparvertrag?

Das grundsätzliche Prinzip des Bausparens ist in drei Phasen mit verschiedenen Zwecken eingeteilt. Bei diesen drei Elementen handelt es sich um:

  1. Die Ansparphase
  2. Die Zuteilungsphase
  3. Die Darlehensphase

1. Die Ansparphase

In der Phase des Ansparens überweist der Bausparkunde die Sparbeträge auf das Bausparkonto. Dabei kommt es auf die Höhe der Summe des Bausparvertrages und den vereinbarten Tarif an, wie hoch diese Sparrate und die entsprechenden Guthaben-Zinsen dazu ausfallen. In der Ansparphase bezahlt der Bausparkunde in kontinuierlichen Abständen einen Sparbetrag in den Bausparer ein. Während der Phase des Sparens ist es möglich, die Sparrate zu reduzieren oder auszusetzen. Beim Abschluss des Bausparvertrages werden die Zinsen für das Guthaben festgeschrieben. Soll das Bauspardarlehen in Anspruch genommen werden, muss der Kunde abwarten, bis der Bausparvertrag zuteilungsreif ist.

2. Die Zuteilungsphase

Um das Bauspardarlehen in Anspruch nehmen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein, damit der Darlehensnehmer die Darlehenssumme erhält. Bei diesem Umstand wird dann von der Zuteilungsreife des Bausparvertrages gesprochen. Dazu müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Das Mindest-Sparguthaben ist auf dem Bausparkonto eingezahlt
  • Die Mindest-Laufzeit des Bausparvertrages ist erreicht
  • Die erforderliche Berwertungszahl ist erreicht

Wenn alle notwendigen Voraussetzungen gegeben sind, wird das Sparguthaben und das Bausspardarlehen zugeteilt. Die sogenannte Bewertungszahl ist bei der Zuteilungsreife das grundlegende Kriterium. Sie wird von verschiedenen Kriterien beeinflusst und ist entscheidend, ob ein Bausparer die Zuteilungsreife erreicht hat und das Darlehen ausbezahlt wird. Die bereits erwähnten Bedingungen müssen dabei gegeben sein und jede Bausparkasse legt für die Berechnung andere Grundlagen fest.

Der Bausparkunde kann jetzt entscheiden, ob er den Bausparer weiter besparen möchte, das Bausparguthaben auszahlen lassen möchte, oder das Bauspardarlehen beansprucht. Entscheidet sich der Kunde für die Auszahlung des Bauspardarlehens, spart er ab diesem Zeitpunkt nicht mehr weiter auf das Bausparkonto, sondern zahlt die vereinbarten Raten für das Darlehen ab. Es ist jedoch nicht verpflichtend, das Darlehen anzunehmen. Man kann den Bausparer nach der Zuteilungsreife auch einfach ruhen lassen und das angesparte Guthaben verzinst sich mit den vereinbarten Guthabenzinsen bis zu einer maximalen Dauer der Laufzeit einfach weiter.

3. Die Darlehensphase

Ist der Bausparvertrag zuteilungsreif, kann der Bausparkunde das Darlehen beanspruchen. Der Unterschied zu einer klassischen Immoblien-Finanzierung ist bei einem Bausparer, dass auf Grund des gesparten Mindestguthabens auch gleichzeitig Eigenkapital vorhanden ist. Der Zinssatz für die Tilgung des Darlehens wurde schon bei Abschluss des Bau-Sparvertrages vereinbart. Für das Bauspardarlehen selbst, wird ausser der allgemeinen Abschlussgebühr für den Bauspar-Vertrag keine weitere Gebühr verlangt. Bei der Rückzahlung verhält es sich dann wie bei einem Annuitätendarlehen, das in gleichbleibend hohen monatlichen Raten getilgt wird.

Wie hoch soll die Bausparsumme sein?

In welcher Höhe man die Bausparsumme abschliessen sollte, ist von verschiedenen Faktorn abhängig:

  • Einen Bausparer mit einer höheren Bausparsumme von über zwanzigtausend Euro sollte man nur abschliessen, falls in der Zukunft ein Immobilienprojekt damit finanziert werden soll und die Gefahr besteht, dass die Kreditzinsen in einigen Jahren wieder ansteigen werden.
  • Ein Bausparvertrag mit einer geringeren Bausparsumme ist dann vorteilhaft, falls man die staatlichen Förderungen wie zum Beispiel Wohnungsbauprämie, vermögenswirksame Leistungen oder die Arbeitnehmersparzulage genutzt werden sollen.
  • Die Höhe der Bausparsumme sollte so gewählt werden, dass mit der monatlichen Sparrate der Bausparvertrag letztendlich in sieben bis zehn Jahren die Zuteilungsreife erreicht.

Was sollte man bei der Wahl des Bauspartarifes beachten?

Hat man ein Bausparziel ausgewählt, müssen zudem auch noch weitere signifikante Entscheidungen getroffen werden. Je nach Nutzung des Bausparers kann es von Vorteil sein, weitere zusätzliche Optionen zu vereinbaren. Ist ein Kunde zum Beispiel noch nicht sicher, wann er mit dem Immobilienprojekt starten will, kann er einen Bauspartarif mit Wahl-Zuteilung nutzen. Bei so einem Bausparvertag gibt es mehr Flexibilität bei der Planung der Ansparphase und der Zuteilung des Bauspardarlehens. Manche Anbieter offerieren Tarife, mit denen eine vorzeitige Zuteilung des Bauspar-Vertrages möglich ist. Was heisst, dass der Bausparer unter gewissen Bedingungen schon vor der Realisierung der planmässigen Sparsumme als zuteilungsreif bewertet wird. Hierfür muss man aber gegebenenfalls höhere Zinsen für das Darlehen oder einen geringeren Zinssatz für das Sparguthaben akzeptieren. Weiterhin sollte man beachten, dass eine mögliche Zahlung der vermögenswirksamen Leistungen schon beim Antrag des Bausparvertrages beachtet wird. Denn das hat eine Auswirkung auf die Höhe der Sparrate pro Monat, die dadurch gegebenenfalls höher angesetzt werden kann und sich die Sparphase somit signifikant verkürzt. Auf die festgelegte Dauer der Mindestsparzeit hat dies jedoch keinerlei Auswirkung.

Was ist eigentlich eine Bausparkasse?

Bausparkassen sind spezialisierte Kreditinstitute, die auf Grund der Vermittlung von Bausparverträgen den Erwerb von eigenem Wohnraum finanzieren und fördern. Die Bausparkunden können ein zinsgünstiges Bauspardarlehen zum Hausbau, Sanierung oder Erwerb von Wohnhäusern oder Eigentumswohnungen in Anspruch nehmen.

Was macht eine Bausparkasse?

Die grundlegende Aufgabe von Bausparkassen ist die Vermittlung von Bausparverträgen sowie den korrekten Ablauf der Bausparphasen durchzuführen. Eine Bausparkasse ist für die Verwaltung der eingezahlten Gelder ihrer Kunden zuständig. Sie ist dafür verantwortlich, dass dem Bausparkunden nach Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit die entsprechende Bausparsumme ausbezahlt wird. Ebenso organisiert und überwacht sie die Zahlung der Bausparzinsen. Sowohl für den Erhalt der Guthabenzinsen in der Sparphase, wie auch die Tilgung der Darlehenszinsen für das Bauspardarlehen. Weiterhin unterstützen Bausparkassen ihre Kunden auch bei der Antragstellung und Abwicklung der staatlichen Förderungen. So verschicken sehr viele Kassen das Formular für die Beantragung der Wohnungsbauprämie einmal im Jahr automatisch an ihre Mitglieder.

Wie findet man eine gute Bausparkasse?

Nur mit Hilfe von einem Bausparvertrag-Vergleich lässt sich die richtige Bausparkasse finden, die zu den persönlichen Anforderungen passt. Dazu sollte man zunächst darüber nachdenken, zu welchem Zweck man den Bausparer abschliessen will. Soll das Bausparziel in erster Linie die Finanzierung von Wohneigentum sein, soll das Darlehen gar nicht in Anspruch genommen werden oder möchte man das Finanzprodukt als Geldanlage nutzen? Schon mit diesen individuellen Belangen, lässt sich im Bausparvertrag-Vergleich bereits filtern, welche Bausparkassen für das persönliche Bausparziel in Frage kommen. Denn nicht alle Angebote der Bausparkassen sind für den individuellen Verwendungszweck des Kunden sinnvoll.

Soll das Bauspardarlehen genutzt werden, sollte man sich Gedanken darüber machen, wann dieses aller Voraussicht nach sein wird und wann in etwa die Hälfte der Bausparsumme auf das Bausparkonto eingezahlt worden ist. Wer sich noch nicht im Klaren darüber ist, wann das Bauspardarlehen benötigt wird, sollte sich bevorzugt für eine kürzere Laufzeit des Immobilien-Darlehens entscheiden. Wiederum sollte die Laufzeit auch nicht allzu kurz festgelegt werden, um nicht durch zu hohe monatliche Raten bei der Tilgung in ein prekäre finanzielle Situation zu kommen.

Ratschlag:

Um die geeignete Bausparkasse für die persönlichen Bausparziele zu finden, sollte man in jedem Fall den kostenlosen online Bausparvertrag Vergleich nutzen. Dieser filtert, nach Auswahl des gewünschten Verwendungszecks, bereits alle in Frage kommenden Bausparkassen mit attraktiven Konditionen und Leistungen heraus.

Online vergleichen:

Baufinanzierung Vergleich

Festgeld Vergleich

Tagesgeld Vergleich

Girokonto Vergleich