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Ratgeber

Monatsgehalt und Sonderzahlung auf Stunden umlegen

Prüfe, ob ein angebotener Jahresbetrag bereits Sonderzahlungen enthält.

Zahlen aus einer Gehaltsangabe übernehmen

Prüfe, ob ein angebotener Jahresbetrag bereits Sonderzahlungen enthält. Wenn du vom Monatswert ausgehst, notiere auch die Wochenstunden des zugehörigen Vertrags. Zwei gleich hohe Monatsgehälter können bei einer 35- und einer 40-Stunden-Woche verschiedene Stundenwerte ergeben. Eine feste Jahreszahlung lässt sich in einer zweiten Rechnung gesondert einordnen.

Zwei Fälle durchrechnen

Monatsgehalt ohne Sonderzahlung

Eingaben im Beispiel
Regelmäßiges Monatsbrutto3900 €
Vertragliche Wochenstunden36 Stunden
Zusätzliche Zahlung pro Jahr0 €
Stundenwert aus Grundgehalt 25,00 €. Bruttostundenwert einschließlich Sonderzahlung 25,00 €
Monatsgehalt ohne Sonderzahlung. Stundenwert aus Grundgehalt 25,00 €. Bruttostundenwert einschließlich Sonderzahlung 25,00 €.

Bruttostundenwert einschließlich Sonderzahlung: 25,00 €

Stundenwert aus Grundgehalt: 25,00 €. Jahresbrutto: 46.800,00 €. Bezahlte Modellstunden im Jahr: 1872.

Grundlage sind 52 bezahlte Wochen und zwölf Monatsgehälter. Der Arbeitszeitvertrag kann eine andere Umrechnung vorsehen.

Kürzere Woche bei gleichem Gehalt

Eingaben im Beispiel
Regelmäßiges Monatsbrutto3900 €
Vertragliche Wochenstunden30 Stunden
Zusätzliche Zahlung pro Jahr0 €
Stundenwert aus Grundgehalt 30,00 €. Bruttostundenwert einschließlich Sonderzahlung 30,00 €
Kürzere Woche bei gleichem Gehalt. Stundenwert aus Grundgehalt 30,00 €. Bruttostundenwert einschließlich Sonderzahlung 30,00 €.

Bruttostundenwert einschließlich Sonderzahlung: 30,00 €

Stundenwert aus Grundgehalt: 30,00 €. Jahresbrutto: 46.800,00 €. Bezahlte Modellstunden im Jahr: 1560.

Grundlage sind 52 bezahlte Wochen und zwölf Monatsgehälter. Der Arbeitszeitvertrag kann eine andere Umrechnung vorsehen.

Was den Unterschied erklärt

Vertragliche Wochenstunden ändert sich von 36 auf 30 Stunden. Alle weiteren Eingaben stimmen überein. Im ersten Fall ergibt die Rechnung 25,00 €, im zweiten 30,00 €.

Das Modell verwendet die bezahlte vereinbarte Wochenzeit durchgehend über 52 Wochen. Urlaubstage oder Feiertage werden bei dieser Definition nicht abgezogen. Für den persönlichen Rückblick auf tatsächlich aufgewendete Stunden kannst du stattdessen den ausbezahlten Nettobetrag und eine selbst erfasste Monatszeit im effektiven Stundenwert vergleichen.

Bruttowert je bezahlter Modellstunde = (12 × Monatsgehalt + Jahreszahlung) / (52 × Wochenstunden).

Häufige Fragen

Warum wird mit 52 Wochen gerechnet?

Damit Gehalt und Stunden auf derselben ausdrücklich festgelegten Jahresbasis stehen.

Wie werden Urlaubstage berücksichtigt?

Der Rechner verwendet bezahlte Vertragsstunden einschließlich bezahlter Freistellung.

Was bedeutet der Unterschied der beiden Stundenwerte?

Er zeigt den auf eine Modellstunde umgelegten Anteil der Sonderzahlung.

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