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Ratgeber

Tierarztkosten: Welche Rücklage braucht der Selbstbehalt?

Ein Monatsbeitrag lässt sich fest einplanen. Der Eigenanteil an einer Behandlung hängt dagegen davon ab, wie der Selbstbehalt berechnet wird.

Rechnungsbetrag und gedeckte Kosten trennen

Für die folgende Gegenrechnung gilt eine feste Beteiligung von 100 Euro je Behandlung in Tarif A und eine Beteiligung von 20 Prozent in Tarif B. Beide Muster unterstellen, dass die vollständige Rechnung erstattungsfähig ist.

Eine passende Rücklage hängt vom möglichen Eigenanteil und von der Höhe der Behandlungskosten ab. Vergleiche Tierkrankenversicherungen nach Selbstbehalt und Erstattung, bevor du mit einem festen Monatsbudget planst.

Zwei Rechenbeispiele

Eine Behandlung für 300 Euro

Bei einer Rechnung von 300 Euro entsprechen 20 Prozent genau 60 Euro. Die feste Beteiligung liegt um 40 Euro darüber.

Fester Eigenanteil: 100 Euro. 20 Prozent: 60 Euro.
Fester Eigenanteil: 100 Euro. 20 Prozent: 60 Euro.

Eine Behandlung für 1.500 Euro

Bei 1.500 Euro steigt der prozentuale Eigenanteil auf 300 Euro. Die feste Beteiligung bleibt für diese eine Behandlung bei 100 Euro.

Fester Eigenanteil: 100 Euro. 20 Prozent: 300 Euro.
Fester Eigenanteil: 100 Euro. 20 Prozent: 300 Euro.

Für selbst zu tragende Tierarztkosten kann ein eigener Rücklagenbetrag sinnvoll sein. Erfasse dafür deine tatsächlichen Einzahlungen manuell im Sparziel: Eine Rücklage für selbst zu tragende Kosten aufbauen.

Den Zeitraum im Vertrag prüfen

Achte darauf, ob die Beteiligung je Behandlung, Rechnung oder Versicherungsjahr gilt. Ergänze anschließend den Jahresbeitrag und mögliche Leistungsgrenzen. Für die eigene Rücklage ist auch wichtig, wann die Rechnung bezahlt und wann sie erstattet wird.