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Ratgeber

Kryptokauf: Was kosten Spread und Handelsgebühr zusammen?

Ein günstiger Gebührensatz kann mit einem höheren Kaufkurs einhergehen. Vergleiche deshalb den Gesamtpreis für dieselbe Menge zum möglichst gleichen Zeitpunkt.

Einen gemeinsamen Referenzkurs festlegen

Notiere Kaufkurs, Stückzahl und Handelsentgelt beider Angebote. Die Beispiele vergleichen eine Einheit mit einem angenommenen Referenzwert von 1.000 Euro. Ein Aufschlag im ausführbaren Kaufkurs zählt bereits zum Preis.

Entscheidend ist der Preis für dieselbe Menge nach allen Kosten. Prüfe Kryptoanbieter für deinen Orderbetrag und Auszahlungsweg und vergleiche ausführbare Kurse möglichst zeitgleich.

Zwei Rechenbeispiele

Angebot A mit höherer Ordergebühr

Der Kaufkurs beträgt 1.004 Euro. Mit sechs Euro Gebühr zahlst du 1.010 Euro. Der Abstand zum Referenzwert beträgt zehn Euro.

Kursaufschlag: 4 Euro. Ordergebühr: 6 Euro.
Kursaufschlag: 4 Euro. Ordergebühr: 6 Euro.

Angebot B mit höherem Kursaufschlag

Bei einem Kaufkurs von 1.012 Euro und einem Euro Gebühr zahlst du 1.013 Euro. Trotz der kleineren Ordergebühr kostet dieselbe Menge drei Euro mehr als bei Angebot A.

Kursaufschlag: 12 Euro. Ordergebühr: 1 Euro.
Kursaufschlag: 12 Euro. Ordergebühr: 1 Euro.

Auszahlung und Verkauf gesondert erfassen

Wenn du die Einheiten an eine eigene Wallet übertragen willst, kommt möglicherweise ein Auszahlungsentgelt hinzu. Für einen späteren Verkauf ist der dann ausführbare Verkaufskurs maßgeblich. Ein Kostenvergleich beantwortet nur die Preisfrage, die Wertentwicklung bleibt offen.

Welcher Zins steckt in 48 Raten?

19.500 € ausgezahlt, 48 Monatsraten zu 450 € und zusätzlich 1.500 € am Ende.

Mit diesen Beispielwerten rechnen →