Mit der eigenen bisherigen Stelle beginnen
Als Ausgangspunkt dient dein tatsächliches regelmäßiges Monatsbrutto zusammen mit den zugehörigen Wochenstunden. Arbeitest du bereits 32 Stunden, gehören diese 32 Stunden in das Ausgangsfeld. Für den Umstieg von 32 auf 24 Stunden beträgt der neue Anteil drei Viertel. Die Rechnung lässt sich deshalb auch von einer Teilzeitstelle aus verwenden.
Sonderzahlungen zeitlich zuordnen
Trage die Summe der zusätzlichen Zahlungen für ein ganzes Jahr ein. Der Rechner multipliziert sie mit demselben Stundenverhältnis wie das Grundgehalt. Wenn ein konkreter Bonus trotz Teilzeit unverändert bleibt, kannst du das Grundgehalt mit null Sonderzahlung umrechnen und den vollen Bonus anschließend zum Jahreswert addieren.
Was die Jahresdifferenz aussagt
Ein negativer Betrag zeigt den Rückgang gegenüber einem vollen Jahr mit den bisherigen Stunden. Der Vergleich geht von zwölf Monaten zu den neuen Bedingungen aus. Bei einem Wechsel mitten im Jahr kannst du die Monate vor und nach der Änderung mit den jeweils passenden Monatsgehältern getrennt zusammenzählen.
So wird gerechnet
Neues Jahresbrutto = (12 × Monatsbrutto + jährliche Sonderzahlung) × neue Wochenstunden / bisherige Wochenstunden.
Grundgehalt und eingegebene Sonderzahlung verändern sich im selben Verhältnis wie die Wochenstunden.
Drei bebilderte Beispielrechnungen
Von 40 auf 32 Stunden
| Regelmäßiges Monatsbrutto | 4000 € |
|---|---|
| Bisherige Wochenstunden | 40 Stunden |
| Neue Wochenstunden | 32 Stunden |
| Zusätzliche Zahlung pro Jahr | 2000 € |
Neues Jahresbrutto: 40.000,00 €
Bisheriges Jahresbrutto: 50.000,00 €. Neues reguläres Monatsbrutto: 3.200,00 €. Neue jährliche Sonderzahlung: 1.600,00 €. Jahresdifferenz neu minus bisher: -10.000,00 €.
Grundgehalt und eingegebene Sonderzahlung verändern sich im selben Verhältnis wie die Wochenstunden.
Halbe Wochenarbeitszeit
| Regelmäßiges Monatsbrutto | 4000 € |
|---|---|
| Bisherige Wochenstunden | 40 Stunden |
| Neue Wochenstunden | 20 Stunden |
| Zusätzliche Zahlung pro Jahr | 2000 € |
Neues Jahresbrutto: 25.000,00 €
Bisheriges Jahresbrutto: 50.000,00 €. Neues reguläres Monatsbrutto: 2.000,00 €. Neue jährliche Sonderzahlung: 1.000,00 €. Jahresdifferenz neu minus bisher: -25.000,00 €.
Grundgehalt und eingegebene Sonderzahlung verändern sich im selben Verhältnis wie die Wochenstunden.
Gleiche Stunden wie bisher
| Regelmäßiges Monatsbrutto | 4000 € |
|---|---|
| Bisherige Wochenstunden | 40 Stunden |
| Neue Wochenstunden | 40 Stunden |
| Zusätzliche Zahlung pro Jahr | 2000 € |
Neues Jahresbrutto: 50.000,00 €
Bisheriges Jahresbrutto: 50.000,00 €. Neues reguläres Monatsbrutto: 4.000,00 €. Neue jährliche Sonderzahlung: 2.000,00 €. Jahresdifferenz neu minus bisher: 0,00 €.
Grundgehalt und eingegebene Sonderzahlung verändern sich im selben Verhältnis wie die Wochenstunden.
Häufige Fragen
Wie viele Monatsgehälter sind enthalten?
Zwölf reguläre Monatsgehälter plus die zusätzlich eingegebene Jahreszahlung.
Ist eine Erhöhung der Stunden möglich?
Ja. Bei mehr Wochenstunden steigt der Modellbetrag im entsprechenden Verhältnis.
Was passiert bei null neuen Stunden?
Im proportionalen Modell fallen Grundgehalt und Sonderzahlung auf null.