Die Steuer beim Kauf einplanen
Grunderwerbsteuer ist ein einmaliger Bestandteil des Immobilienkaufs. Gib die steuerlich maßgebende Gegenleistung ein; häufig ist der Kaufpreis ein Ausgangspunkt, aber nicht jeder Vertrag lässt sich damit vollständig abbilden.
Der Rechner multipliziert diesen Betrag mit deinem Steuersatz. Notar, Grundbuch, Vermittlung und Renovierung sind weitere Positionen und werden hier nicht hinzuaddiert.
Den richtigen Steuersatz verwenden
Trage den für den Erwerb gültigen Satz selbst ein. Die Beispielwerte zeigen nur die Wirkung unterschiedlicher Prozentsätze und sind keine automatische Zuordnung zu einem Bundesland.
Prüfe den maßgeblichen Satz bei der zuständigen Finanzverwaltung. Auch mögliche Befreiungen, Sonderfälle und die Bewertung mitverkaufter Bestandteile müssen vor der Eingabe geklärt sein.
Vom Steuerbetrag zum Finanzierungsbedarf
Eine höhere Bemessungsgrundlage erhöht die Steuer proportional. Bei unverändertem Satz führt ein um zehn Prozent höherer steuerpflichtiger Betrag auch zu zehn Prozent mehr Steuer.
Übernimm das Ergebnis anschließend in deine Kaufnebenkostenplanung. Wenn du dort bereits einen pauschalen Nebenkostensatz einschließlich Grunderwerbsteuer verwendest, darfst du den Betrag nicht ein zweites Mal addieren.
So wird gerechnet
Drei bebilderte Beispielrechnungen
Die Werte sind Rechenbeispiele, keine aktuellen Angebote. Du kannst jedes Beispiel in den Rechner übernehmen und einzelne Eingaben ändern.
Beispiel 1: Grunderwerbsteuer 15.000,00 €
| Steuerliche Bemessungsgrundlage | 300000 € |
|---|---|
| Anwendbarer Steuersatz | 5 % |
Grunderwerbsteuer: 15.000,00 €. Bemessungsgrundlage plus Steuer: 315.000,00 €.
Der Steuersatz wird selbst eingetragen. Bemessungsgrundlage, Befreiungen und die steuerliche Behandlung einzelner Kaufbestandteile werden nicht automatisch bestimmt.
Beispiel 2: Grunderwerbsteuer 10.500,00 €
| Steuerliche Bemessungsgrundlage | 300000 € |
|---|---|
| Anwendbarer Steuersatz | 3,5 % |
Grunderwerbsteuer: 10.500,00 €. Bemessungsgrundlage plus Steuer: 310.500,00 €.
Der Steuersatz wird selbst eingetragen. Bemessungsgrundlage, Befreiungen und die steuerliche Behandlung einzelner Kaufbestandteile werden nicht automatisch bestimmt.
Beispiel 3: Grunderwerbsteuer 19.500,00 €
| Steuerliche Bemessungsgrundlage | 300000 € |
|---|---|
| Anwendbarer Steuersatz | 6,5 % |
Grunderwerbsteuer: 19.500,00 €. Bemessungsgrundlage plus Steuer: 319.500,00 €.
Der Steuersatz wird selbst eingetragen. Bemessungsgrundlage, Befreiungen und die steuerliche Behandlung einzelner Kaufbestandteile werden nicht automatisch bestimmt.
Häufige Fragen
Wird mein Bundesland automatisch erkannt?
Nein. Du gibst den geltenden Steuersatz selbst ein.
Sind Notar und Grundbuch enthalten?
Nein. Das Ergebnis umfasst nur die Grunderwerbsteuer und die Summe aus Bemessungsgrundlage und Steuer.
Prüft der Rechner Steuerbefreiungen?
Nein. Eine steuerfreie oder teilweise steuerpflichtige Gestaltung muss vor der Eingabe geklärt werden.
Fachliche Grundlage
Geprüft am 7. November 2026: § 8 GrEStG – Bemessungsgrundlage.
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